Orakel und Göttertempel in Griechenland

Ankunft und Aufbruch

"Puh, heit moch ma gscheit Streckn!". Vorbei am Bodensee führt uns die Autobahn schnurstracks in Richtung München. Die bei weitem längste Tagesetappe seit langer Zeit endet in der Einfahrt unserer Freunde Sabine und Karl im vertrauten Vilshofen an der Donau. Seit wir uns 2017 zum ersten Mal in Namibia begegnet sind, haben wir es jährlich geschafft, die beiden zu besuchen. Dieses Jahr soll keine Ausnahme werden. Zwei gemächliche Tage in bester Gesellschaft verbringen wir mit unseren Freunden und ihren betagten Vierbeinern, bevor es am Sonntag Vormittag zu meiner Familie nach Grein weitergeht. 300 Kilometer stromabwärts der Donau wird viel umarmt und gelacht, bevor wir ein vorerst letztes Mal in unserem Bus übernachten. Wir schätzen, wie sehr sich meine Familie für uns freuen kann und den Zuspruch, noch weiter zu reisen, den hören wir natürlich gerne.

Am nächsten Vormittag kommen wir endgültig zu Hause an. Im Akkord räumen wir den Bus leer, türmen Kisten und Taschen in unserem Vorzimmer und machen unseren viel gereisten Esel mit seinem neuen "Stall" vertraut. Als wir mit staubsaugen und putzen fertig sind, strecken wir erstmals wieder die Beine auf unserer Couch aus und lassen das Szenario wirken. Unser Wohnraum hat die 15-fache Fläche unseres Busses, aus der Leitung sprudelt bestes Quellwasser und im Hintergrund rumpelt leise die Waschmaschine vor sich hin. Es ist wunderbar bequem und gleichzeitig fühlen wir uns in all dem Überfluss etwas verloren. Es wird wohl noch ein wenig dauern, bis wir so richtig ankommen.

Ines Eltern sind die ersten Besucher und erst danach beginnen wir schrittweise damit, unsere Freunde zu besuchen bzw. Besuch zu empfangen. Dazwischen werden Servicetermine für die Autos und Zahnarzttermine für uns vereinbart. So sehr wir uns über die vertrauten Gesichter unserer Liebsten freuen, so schwierig finden wir es, die vergangenen 8 Monate in einer Stunde oder kompakter zusammenzufassen. Und irgendwie wollen wir das auch nicht. Lieber lauschen wir, was sich im Leben unserer Freunde getan hat. Dabei fällt es uns auch merklich leichter, ihre Geschichten nachzuvollziehen, als umgekehrt. Einige besonders liebe Exemplare können wir sogar mehrmals treffen und weihen sie in unsere Pläne ein weiterzureisen, bevor der erste Schnee fällt.

Wären nicht die verflixten Zahnarzttermine noch ausständig, hätten wir das auch geschafft. So kann Ines ein paar weitere Tage in ihrer geräumigen Küche zaubern und ich darf mir noch ein paar Leckereien wünschen, die unterwegs schwer zum Zubereiten sind. Welches Glück ich mit meiner Frau habe! "Du, wir sind gerade eingeladen worden, auf Kreta ein Haus zu hüten, wenn wir wollen!" teilt sie mir an einem Nachmittag sichtlich erfreut mit. Ines Mutter hat durch gemeinsame Bekannte zwei Menschen kennengelernt, die selbst viel gereist sind und auf Kreta ein Haus besitzen, das sie aus gesundheitlichen Gründen in der letzten Zeit nicht mehr besuchen konnten. Die beiden würden sich tatsächlich freuen, wenn wir dort nach dem rechten sehen. Ines hat soeben mit der lieben Besitzerin Sissi telefoniert und berichtet mir nun von dem schönen Zufall! Während unserer Recherchen für die Weiterreise, haben wir tatsächlich Kreta ins Auge gefasst, um dort die beiden dunkelsten Monate des Jahres zu verbringen. Ein sicherer "Heimathafen" ist uns dabei natürlich willkommen.

Zwischen dem Komfort der Fußbodenheizung, des Dampfgarers und des Ergometers breitet sich ohnehin Aufbruchsstimmung aus. Unser Bus wurde zwischenzeitlich gründlich serviciert und diverse Teile präventiv erneuert. So muss er sich im leeren Zustand zweimal ordentlich einschneien lassen, bevor wir ihn nach 7 Wochen wieder startklar machen und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt Österreich verlassen. Im angenehm milden Griechenland wollen wir die Sonne wiederfinden und einen großen Teil des Winters verbringen.

Es wird ein Freitag Vormittag, an dem wir zwei Apartments für die ersten beiden eisigen Nächte buchen, uns reisefertig machen und der Sonne entgegen nach Osten aufbrechen. Den ersten Halt legen wir an einem Rastplatz in Ungarn ein, wo uns ein umtriebiger Verkäufer in dunkler Pelzmontur das neueste Iphone andrehen möchte. Auch nach dem dritten Abwinken deutet er ohne Unterbrechung auf die eingeschweißte Originalverpackung und senkt den Preis nochmals um die Hälfte. Als er aufgibt, schickt er seine Partnerin vorbei, die sich mit ihren günstigen Designerparfums ebenso einen Korb abholt. Nach unzähligen Baustellenabschnitten biegen wir bei Budapest in den Süden ab. Bei Dunkelheit passieren wir, ohne nennenswerte Verzögerungen, die serbische Grenze und halten wenige Meter danach an. Der Vermieter des Apartments im nahen Palic hat mich per Mail gebeten, ihn anzurufen bevor wir ankommen. Aus Sorge um die nächste Roaminggebühren-Überraschung, halte ich mich kürzest, während Ines eine aufdringliche Bettlerin von unserer Scheibe fernhalten muss.

"This is serbian Rakija, drink as much as you like!" deutet der freundliche Vermieter Srdjan wenig später beim Rundgang durch die Küche auf ein goldgelb gefülltes Kristallfläschchen. Sein Outfit samt Army-Hose, Daumenweste, Stirnband und einer modischen Brille am Kopf hinterlässt jedenfalls Eindruck. Auf sein Angebot kommen wir zumindest eingeschränkt zurück. Die Heizung (via Klimaanlage), die Herdplatten und die Dusche funktionieren und sorgen für einen entspannten Abend.

Am nächsten Tag erfahren wir, wir lange sich Serbien von Norden nach Süden erstreckt und wie unendlich flach die Hälfte des Landes ist. Grau, karg und ohne nennenswerte Highlights gestalten sich die Vormittagsstunden, bis wir in der Nähe von Belgrad einen Stopp einlegen. Es hat gerade einmal 1 Grad und an den Randsteinen sammeln sich die ersten Schneeflocken. Auch in Vranje, wo wir am frühen Abend ankommen, deutet ebenso wenig auf mildere Tempertaturen hin. Die Entscheidung, die ersten beiden Nächte in einem warmen Quartier zu verbringen, war definitiv die richtige.

Am Morgen lacht uns die Sonne schüchtern entgegen, als wir die kurze Etappe zur nordmazedonischen Grenze antreten. Dort herrscht gähnende Leere, die uns unverhofft zum Verhängnis wird. Anders als in Ungarn oder Serbien, werden uns hier vom Grenzposten nicht nur die Reisepässe, sondern auch sämtliche Fahrzeugpapiere und der Versicherungsnachweis entnommen. Genauer gesagt entrissen. Denn uns wird ziemlich forsch mitgeteilt, dass wir zur Seite fahren sollen. Was danach folgt, würden wir sehr gerne aus unserer Erinnerung streichen. Ein junger Uniformierter mit Pistole am Gurt deutet uns, das Fahrzeug zu öffnen. In Erwartung eines kurzen Rundgangs auf unseren bescheidenen Quadratmetern kommen wir der Anordnung höflich entgegen. Ob der junge Polizist einfach einen bescheidenen Tag hat, oder die Chance auf (s)einen großen Fund wittert, ist ungewiss. Er holt einen weiteren Polizisten zu sich und stellt mit dem Kollegen unseren Bus völlig auf den Kopf. Wir trauen unseren Augen nicht, versuchen einzulenken, zeigen alle der unzähligen Stauräume, Klappen und Läden her. Vergeblich. Meine Offenheit spornt sie offensichtlich noch weiter an. Die beiden nehmen tatsächlich jedes Stück Unterwäsche in die Hände, öffnen verpackte Lebensmittel und hantieren ungestüm mit Utensilien die sie nicht kennen. Ihre Fragen werden immer absurder, ihr Tonfall immer aggressiver. Ich fühle mich tatsächlich, wie bei der "versteckten Kamera" und ziehe Ernsthaft in Erwägung, dass der böse Spuk ein abruptes und heiteres Ende nimmt. Tut es nicht. Wir müssen uns sogar gesondert einer Leibesvisite unterziehen, während zwei Uniformierte unser Zuhause verwüsten. Obwohl ich die Situation zutiefst demütigend und respektlos wahrnehme, sagt mir mein Gefühl, dass es besser ist, ruhig und gelassen zu bleiben um weitere Schikanen zu vermeiden. So müssen wir weiter zusehen, wie zwei Fremde unser liebevoll gestaltetes Zuhause auseinandernehmen. Eine völlig surreale Situation.

Es ist später Nachmittag, als wir widerwillig unsere Dokumente zurückerhalten und uns in Bewegung setzen dürfen. Erleichtert, erschöpft, zornig und völlig vor den Kopf gestoßen. Ohne lange darüber zu sprechen, beschließen wir, Nordmazedonien geradewegs wieder zu verlassen.

Die durchaus freundlichen Gesichter an den beiden Mautstellen und bei der Ausreise, nehmen wir zur Kenntnis. Spätnachts holpern wir über einen Schotterweg zu einem ruhigen Platz an einem Flussufer. Es ist geschafft: wir sind in Griechenland. Zum Feiern ist uns aber nicht zumute. Nachdem wir tagsüber irrsinniges Pech an der Grenze hatten, fühlen wir uns in der griechischen Pampa zumindest sicher. Die Nacht ist völlig klar und unter der Sternendecke ziehen im Geiste immer wieder die Bilder des Tages durch den Kopf. Aus dem Bargeldversteck scheint nichts zu fehlen und die restliche Bestandsaufnahme soll erst bei Tageslicht folgen. Fernes Hundegebell wiegt uns spät, aber tief in den Schlaf.

Am nächsten Nachmittag erreichen wir in der Nähe von Katerini erstmals das Meer. Wir parken direkt an einer kleinen sandigen Bucht, prüfen die Wassertemperatur und hüpfen entschlossen ins kalte Nass. Wir stellen uns vor, wie das Meer uns reinigt, uns den Schrecken des Vortags aus den Gliedern spült. Es funktioniert tatsächlich und wir lachen und schlottern gemeinsam. Den hübschen Strand verlassen wir am nächsten Tag und finden unterhalb der Stadt Volos an einem winzigen Fischerhafen abermals ein ruhiges Plätzchen direkt am Meer. Als die Sonne untergeht und die ersten kleinen Fischerboote zurückkehren, beobachten wir, wie sich eine ganze Heerschar von Katzen versammelt. Nachdem der erste Fischer sein Boot zurück aus dem Meer auf den Anhänger verfrachtet hat, beobachten wir wie der Mann in seinen Kübel fasst und die Vierbeiner großzügig an seinem Fang beteiligt. Drinnen im Bus vernehmen wir später ein kurzes Zischen, dass sich als Abschiedsgruß unseres durchgebrannten Spannungswandlers erweist. Nachdem Ines geschickter Stiefvater Johannes, der ein versierter Bastler ist, ihn im vergangen Jahr bereits einmal repariert hat, hat das 4 Jahre alte Gerät, das unsere Stromversorgung sichert, nun endgültig den Geist aufgegeben. Ich wundere mich kurz über meine Gelassenheit, während ich bereits über mögliche Lösungen nachdenke. Etwas später vernehmen wir dann ein lautes Krachen, das eindeutig von Außen kommt. Über Volos ergießt sich überraschend ein Feuerwerk, das wir aus der Ferne beobachten. "Geh, des is a Bledsinn, wir san jo in Griechenland!" antworte ich Ines, als sie meint, dass es sich vielleicht um Adventfeierlichkeiten oder ein anderes vorweihnachtliches Spektakel handelt. Natürlich hat sie recht. Die Suchmaschine bestätigt ihre Vermutung, wonach es sich tatsächlich um die Eröffnung des Adventmarktes handelt. Am nächsten Tag sehen wir uns Volos und den Grund der Feierlichkeiten genauer an. Die sechstgrößte Stadt Griechenlands wirkt modern wobei Highlights eher ausbleiben. Viele Autos zwängen sich durch die eigentlich weiten Straßen, hupen und lärmen. Die Fassaden der ausschließlich mehrstöckigen Häuser wirken unter der Wolkendecke noch grauer, als sie sind. Bunt ist nur die Dekoration am kleinen Adventmarkt, der tagsüber geschlossen hat und an Kitsch kaum zu überbieten ist. Zwischen den bunten Schirmchen und den Stanitzeln denkt man eher an Disneyland, als an Weihnachten. Dafür sind die Menschen nett. "Merry Christmas" ruft uns eine heitere Passantin lachend zu. Weniger unsere Gesichter, als unsere Kleidung verraten unsere fremde Herkunft. Während die Einheimischen (bei 14 Grad Außentemperatur) ihre dicksten Daunenjacken aus dem Kasten holen, sind wir luftiger unterwegs. In Griechenland ist's vollbracht. Hier werden wir nun zu waschechten "Engländern".

Ein weiterer einsamer Strand wird unser nächstes Nachtlager. Dort hüpfen wir trotz Wolkendecke wieder ins Meer und haben dabei Glück, uns keinen der zahlreichen Seeigel einzutreten, die wir erst beim Zurückwaten entdecken. Die Temperatur des Meeres übersteigt an diesem Nachmittag eindeutig die Außentemperaturen und die dunklen Wolken am Himmel sind der Vorbote der Regenfront, die an den kommenden Tagen erwartet wird. Für uns bedeutet das, am nächsten Tag ordentlich Strecke zu machen. Über einen ersten hohen Gebirgspass geht es für uns vorbei an den Thermopylen in Richtung des Golf von Korinth. Wir wollen nach Delphi, wo das berühmte Orakel gewirkt hat und uns eine der antiken Stätten Griechenlands ansehen, die wir in den letzten Jahren noch nicht besucht haben. Praktischerweise befindet sich unweit davon, einer der wenigen Campingplätze, die in Griechenland auch im Winter geöffnet sind.

Die Strecke hat es in sich, so wie der dichte Nebel, der in Kombination mit den vielen talentfreien griechischen Verkehrsteilnehmern, eine ernstzunehmende Gefahr darstellt. Unzählige Serpentinen und einige Kamikaze-Drängler später, stehen wir bei strömenden Regen am Empfang des hübsch angelegten Campingplatzes. Wir nutzen die Chance auf Landstrom und lassen die Heizung auf Hochtouren laufen. Bereits in unsere Handtücher gehüllt und bereit zur Dusche aufzubrechen, bemerken wir, dass wir nach meinen Fitnessutensilien und dem leckeren Weihnachtsstollen nun auch unseren Regenschirm zu Hause vergessen haben. Autsch! Am nächsten Tag können wir vor lauter Regen kaum den Bus verlassen. Es ist einer der seltenen Tage, an denen unsere knapp 6 Quadratmeter schön mal größer sein dürften. Ein besonderes Highlight beschert uns ein Freund von mir, der uns den Zugang zu seinem VPN-Netzwerk gibt und somit die Möglichkeit, von unterwegs aus die Ski Weltcuprennen zu sehen, die im heimischen Fernsehen laufen. Ein Zeitvertrieb, den wir seit Jahren gemeinsam pflegen. Der Regen zieht weiter und wir tun es ihm nach zwei Nächten gleich.

Die historische Stätte von Delphi gliedert sich in zwei Ebenen, wobei neben den unspektakulären Überresten des Apollotempels, das Heiligtum der Athene auf der unteren Ebene das bekannteste Fotomotiv Delphis ist. Diese untere Ebene ist jedoch gesperrt, wie wir (nachdem wir für je 20€ Tickets gekauft haben) am Eingang erfahren. Die Ticketkontrolleurin interpretiert meine enttäuschte Miene richtig und wirft ein. "It's because of the heavy rainfall, for safety reasons!". Das Ticket, das immerhin auch den Eintritt ins angrenzende Museum beinhaltet, hätten wir wohl trotzdem gekauft. Eine Info vorab, dass man derzeit für sein Geld nur die Hälfte erhält, wäre jedoch fair gewesen. "It's for safety reasons, don't you understand?" hakt die Dame nochmals nach.

Die zugängliche Ebene führt immerhin zur Kultstätte des Orakels und ist Anfang Dezember kaum besucht. Vor allem Zypressen und Kiefern wachsen entlang des Gehweges, der uns über Serpentinen nach oben führt. Nur wenige Säulen und Steintafeln sind erhalten, viel obliegt der Fantasie. Infotafeln helfen aus und lassen auf eine imposante Anlage schließen, die in den letzten dreitausend Jahren immer wieder von heftigen Erdbeben zerstört wurde. Interessant finden wir dem Omphalos. Ein riesiger kegelförmiger Stein, der vom Himmel gefallen sein soll. Wie wir später im Museum herausfinden, stehen wir leider nur vor einem Platzhalter. Schön ist zumindest der Mythos, der besagt, das Zeus zwei Adler in entgegengesetzte Richtung, einen nach Westen und einen nach Osten entsendete. Der Ort an dem sie sich wieder treffen sollten, galt laut dem Göttervater als Mittelpunkt (Omphalos = Nabel) der Erde. Als wir ganz oben am Amphitheater ankommen, wundern wir uns, ob wir das Orakel verpasst haben. Ich frage eine der Mitarbeiterinnen, die mir in gutem Englisch erklärt, dass dem Orakel selbst kein Bauwerk gewidmet war. Es soll unter den kläglichen Resten des Apollotempels gewirkt haben, in einer Art Keller, wird uns erklärt. Wenig später, schließen wir uns unbemerkt einer großen Reisegruppe an und lauschen deren Führerin. Auch sie berichtet vom Orakel, das unterirdisch gehaust hat und dessen Stätte demnach genauso wenig begehbar ist, wie die darüberliegenden Ruinen des Tempels. Nun gut, vielleicht war unsere Erwartungshaltung einfach zu hoch. Im Museum finden sich immerhin viele Schätze, die wir gerne begutachten und gleichzeitig lieber an ihrem ursprünglichen Platz sehen würden. Neben einer marmornen Replik des Omphalos befindet sich auch eine beachtliche griechische Sphinx, die einst auf der Spitze einer 10 Meter hohen Säule gesessen ist.

Für uns geht es hinunter zum Golf von Korinth, der das griechische Festland an der breitesten Stelle gerade einmal um 32 Kilometer vom Peloponnes trennt. Von den Bergen im Norden kommend, blicken wir runter aufs tiefblaue Meer, hinter dem sich in der Ferne abermals hohe Berge auftürmen. Beim dritten Anlauf finden wir einen weitläufigen Strand, wo wir zwischen unzähligen Olivenbäumen willkommenen Sichtschutz erhalten. Sogar die Stranddusche ist angeschlossen und beschert uns ein erfrischendes Vergnügen. Während am Abend das Meer vor unserem Bus munter am Rauschen ist, teilen wir uns romantisch eine Sitzbank und fiebern beim spannenden Super-G Rennen mit. Der nächste Tag bleibt trocken, ladet aber nicht zum Baden ein. Einige Bäume neben uns hat ein junger Fahrradreisender sein Zelt aufgeschlagen. Wir kommen mit ihm ins Gespräch und wir können ihn mit einer Ladung Strom und einem Schraubenzieher sogar ein wenig unterstützen. Seine Art zu Reisen, den Elementen noch stärker ausgesetzt zu sein und dabei kaum Rückzugsmöglichkeit zu haben, verdient sich unseres Erachtens ordentlich Respekt.

Eine Zahnradbahn und Göttertempel am Peloponnes

Bei Patras erreichen wir, über die große (mautpflichtige) Schrägseilbrücke, den Peloponnes, den wir in den vergangenen Jahren bereits dreimal bereist haben.

Der Norden ist die einzige Region, die wir noch nicht kennen weshalb wir nach Links, also nach Osten abbiegen. Nach Diakopto finden wir den nächsten Campingplatz, der geöffnet ist und wir hoffen inständig darauf, hier unsere Wäsche waschen zu können. Es klappt und wir suchen uns eine nette Parzelle aus, die nur von einem Zaun vom Strand getrennt ist. Als wir zwei Stunden später etliche Meter Wäscheleine gespannt und behängt haben, verabschiede ich mich zum nahen Basketballplatz, wo ich mich eifrig austobe. Am nächsten Tag wiederholen wir das Spiel. Als ich bestens aufgewärmt zum Campingplatz zurückkehre, streckt mir meine knackige Gefährtin ihr hübsches Bein entgegen und ist gerade dabei ihre Yoga Einheit abzuschließen. Ein ausgezeichnetes Timing! So fällt es uns beiden leicht, ins kalte Meer zu hüpfen und einige Längen zu schwimmen. Zahlreiche bunte Katzen streifen seit unserer Ankunft um unseren Bus herum und zwei davon werden Dauergäste. Obwohl sie auch anderen Artgenossen von der neuen Futterquelle berichtet haben und teilen mussten, bewegen sich der grau-schwarze Kater und sein schwarzer langhaariger Freund mit dem engen Augenpaar nicht mehr von uns weg. Vor allem der dunkel getigerte Kater legt sich ordentlich ins Zeug und bewirbt sich mit zufriedenem Schnurren und kleinen Liebesbekundungen unentwegt um eine Adoption. Von netten deutschen Campern erhalten wir den wertvollen Tipp, uns doch die nahe Vouraikos-Schlucht anzusehen. Ein Wanderparadies und außerdem mit seiner täglich verkehrenden Zahnradbahn ein Highlight für Bahn-Enthusiasten. Ein wenig Recherche später, steht unser Plan am nächsten Morgen die Schlucht zu erkunden.

Über eine schmale Schotterpiste geht es davor ein Stück weit ins Landesinnere. An einer Stelle, an der die Schlucht sich weitet, finden wir einen geeigneten Parkplatz und beginnen die Wanderung. Es ist merklich kühler, als zuvor an der Küste und die tief stehende Sonne vermag es nur Stellenweise, die steilen Felswände in mildes orange zu färben. Entlang eines laut plätschernden Baches führt uns der Weg hinauf zur zweiten Station der Zahnradbahn. Ab hier erfolgt die Wanderung direkt über die Gleise. Wie wir bereits vorab gelesen haben, hupt der Lokführer lautstark vor jedem Tunnel und jeder Engstelle, um die Wanderer zu warnen. Bei drei Fahrten am Tag, sind wir zuversichtlich eine Bahn zu treffen, bestenfalls nicht an einer engen Stelle. Genau so passiert es später natürlich. Gerade als wir einen Felsvorsprung zwischen zwei Tunneln erreichen, hören wir das laute Hupen des Zuges der uns entgegenkommt. Das Timing könnte besser sein. Der Zug ist bereits in Sichtweite und näher, als gedacht. Ein wenig mulmig wird mir, als ich hinter Ines herlaufe und dabei mir mehr Sorgen um ihr Gleichgewicht mache, als um meines. Die losen Steine und Holzbalken unter den Gleisen, haben sicher schon Manche ins Stolpern gebracht. Uns an diesem Tag nicht. An einem Vorsprung angekommen, lege ich meinen Arm um Ines und staune darüber, wie breit der Zug ist, der langsam nun an uns vorbeizieht. Meinen freundlichen Gruß erwidert der Lokführer mit grimmiger Miene. Genauso wenig wie einen weiteren Zug, treffen wir an dem Nachmittag die Sonne wieder. An unserem Parkplatz fällt kein Sonnenlicht mehr durch die Schlucht, weshalb wir uns entschließen, die Nacht abermals an einem Strand zu verbringen.

Das antike Korinth erreichen wir am nächsten Tag, besichtigen die Ruinen am Tafelberg Akrokorinth und fahren weiter bis ins nahe Argos. Erstmals übernachten wir unmittelbar neben den Überresten eines Tempels aus der Antike. Den kleinen Besucherparkplatz auf einem Hügel haben wir über die Camper-App entdeckt und freuen uns über den besonderen Fair. Olivenbäume soweit das Auge reicht, dahinter thront die Burg von Argos über der Stadt und im Süden leuchtet uns das Meer entgegen. Als am Morgen um 8:30 der Wärter das Tor öffnet, sind wir die ersten Besucher des Heraion, also den Resten des Tempels, der der Göttin Hera gewidmet war. Ein netter Spaziergang folgt, bei dem (außer Fundamenten) leider kaum etwas Markantes zu entdecken ist. Das erklärt, warum auch bei unserem zweiten Frühstückskaffee im Anschluss der Parkplatz leer bleibt. Ines hat herausgefunden, dass Markttag ist und außerdem wollen wir uns eine griechische SIM-Karte kaufen. Somit geht es hinunter ins lebendige Argos, wo die Parkplatzsuche bei dem engen Gassengewirr eine echte Herausforderung wird.

Der Markt ist von überschaubarer Größe, aber die unzähligen reifen Früchte verleihen der Veranstaltung ordentlich Farbe. Die Händler, die hier ihre Waren anpreisen, sind meist die Bauern selbst. Das Kilo erntefrischer Orangen kostet zwischen 0,60€ bis 0,80€, die Mandarinen nur unwesentlich mehr und die Paradeiser in allen Formen und Größen sind fast geschenkt. Bereits noch vor Korinth sind uns die zahlreichen Orangenbäume aufgefallen, die vor Früchten übergehen. Auch die Olivenernte ist nach wie vor im vollen Gang und wir freuen uns über das frische Obst und die günstige Preise.

Nachdem wir uns beim Mittagessen die ersten Dolmadakia und den ersten gebackenen Saganaki-Käse des Jahres gönnen, besuchen wir am Nachmittag die mittelalterliche Burg Larissa auf dem Hügel über Argos.

Die Nacht verbringen wir am selben Stellplatz wie am Vortag und machen uns früh am Morgen auf den Weg nach Nafplio. Wenige Kilometer südlich der Stadt liegt ein herrlicher Strand, wo es die Möglichkeit geben soll, unbekümmert einige Tage zu verbringen. Das Wetter spielt mit, aber als wir zum ersten Mal hinunter in die Bucht blicken, sind wir überrascht. Zumindest 5 weitere Campingbusse sind aus der Ferne bereits zu erkennen. Unten sehen wir dann so viele Camper, wie in den vergangenen beiden Wochen zusammen. Etliche Fahrzeuge aus verschiedenen Ländern stehen aufgefädelt unter hohen Bäumen. Zumindest lichtet sich die Ansammlung, je weiter wir den Strand entlangfahren. Wir fahren so lange bis wir ein ebenes Plätzchen für uns alleine direkt am Strand finden und trauen unserem Glück noch nicht ganz. Während einzelne Camper, trotz der (neuerdings strengeren) Gesetzeslage, meist von den Einheimischen und der Polizei toleriert werden, sind wir bei dieser ersten großen Ansammlung ein wenig skeptisch. Das legt sich am nächsten Tag, bei dem herrlichen Ausblick und der wohltuenden Sonne. Außerdem lernen wir ein nettes Paar aus Deutschland kennen. Larissa und Simon sind seit dem Sommer mit einem 60 Jahren alten Mercedes Rundhauber auf Reise. Mit den beiden, so wie Larissas Vater und Stiefmutter, die am zweiten Abend mit einem modernen Campervan angereist sind, sitzen wir am nächsten Morgen friedlich beisammen. Nachdem ich mich am Vorabend mit dem griechischen Alphabet beschäftigt habe, erschient Larissas griechische Stiefmutter Maria gerade zur rechten Zeit. Während sie uns und ihre eigenen Kinder mit Süßspeisen und Fürsorge überhäuft, findet sie auch Zeit, mir ein wenig Nachhilfe in Griechisch zu geben. Ich glaube zu bemerken, dass sie daran ebenso viel Freude hat wie ich. Als wir wenig später ungebetenen Besuch von einem Polizeiauto erhalten, ist sie es, die uns vor Schwierigkeiten bewahrt. "Keine Problem! Ich habe ihnen gesagt ihr seit alle meine Kinder und wartet auf einen Werkstatttermin morgen!" erklärt sie mit herrlich harten griechischen Akzent. Tatsächlich hat sie die Polizisten temperamentvoll mit viel Körpersprache zurückgewiesen und ungeniert für uns gelogen. Wir mögen Maria sofort! Resolut, humorvoll und mit einem großen Herz ausgestattet – eine "Mama" aus dem Bilderbuch. Eine Nacht dürfen wir noch bleiben, hat sie mit dem Beamten ausgehandelt. Viele andere Camper hatten weniger Glück und wir beobachten, wie sich am Anfang der Bucht eine kleine Kolonne in Bewegung setzt. Die Nachmittagsstunden verfliegen beim Plaudern und wir beschließen, unsere Nummern auszutauschen und in Kontakt zu bleiben. Maria ladet uns sogar mit Nachdruck ein, doch Weihnachten mit ihnen zu verbringen und uns dabei deutsch-griechisch zu bekochen.

Uns zieht es am nächsten Tag zum Wochenmarkt von Nafplio. Anders als in Argos, sind hier die Verkaufsstände nebeneinander gereiht, wie bei einem heimischen Kirtag. Ein älterer Kunde, der sich gerade eine schmale Zigarette unter den Bart steckt, quatscht uns höflich an und ladet uns nach ein paar freundlichen Sätzen auf ein Kilo Orangen ein. Wir freuen uns im Anschluss auch über die hübsche Fußgängerzone von Nafplio, die selbst ausgestorben noch Charme hat. Weihnachtsdekoration gibt es ebenso, die hier dezent und stilvoll ausfällt. Am Nachmittag erreichen wir den Campingplatz in Mykene, der entgegen den Infos im Internet, doch über den Winter geschlossen ist. So verbringen wir nochmals eine Nacht beim Tempel der Hera und entscheiden uns am Morgen bis in den Süden des Peloponnes nach Gythio zu fahren. Dort und auf der Mani Halbinsel haben wir schon einige schöne Urlaubstage verbracht und kehren somit in eine uns bestens bekannte Gegend zurück. In der Hafenstadt Gythio, eine halbe Stunde südlich von Sparta, erhoffen wir uns außerdem Gewissheit, was die Fährverbindungen nach Kreta anbelangt.

Der Start in den Tag beginnt mit einer Umleitung. Wie bereits im Norden Griechenlands, streiken und protestieren auch am Peloponnes gerade die Bauern und blockieren mit ihren Traktoren viele Hauptstraßen und Autobahnen. Als wir so eine Landmaschinensperre erreichen, machen die wütenden Landwirte keine Ausnahme für uns.

Nach Sparta halten wir bei einem Café mit Ausblick. Direkt neben uns ragt der höchste Berg des Peloponnes empor. Der Gipfel, des über 2400m hohen Profitis Ilias, ist nicht nur mit Schnee bedeckt sondern auch markant geformt. Wie eine Pyramide am Berg wirkt die Spitze aus unserer Perspektive.

In Gythio angekommen, suchen wir die Schifffahrtsagentur auf, lassen uns mögliche Termine geben und erhalten ein gutes Angebot für die kommende Woche, dass wir nach einer Nacht Bedenkzeit am Campingplatz von Mavrovouni, auch prompt annehmen. In 5 Tagen soll es soweit sein. Einen Tag vor Weihnachten werden wir das Festland verlassen und haben somit noch Gelegenheit, einen Abstecher ins malerische Monemvasia zu unternehmen. Auf halber Strecke finden wir einen weiteren verlassenen Strand, der im Sommer sicher gut besucht ist. Uns besucht beim Nivellieren des Busses lediglich ein Hirtenhund, der dermaßen freundlich ist, dass wir ihm etwas vom Katzenfutter anbieten. "Haglich is der ned" sind wir uns anschließend einig. Der Vierbeiner läuft zurück zu seiner Herde und wir freuen uns abermals über einen so ruhigen Stellplatz. Dem trüben Wetter am kommenden Tag trotzen wir bei einem ausgiebigen Spaziergang am Strand. Am Ende finden wir eine kleine versteckte Bucht, wo wir uns vergnügt, wie Kinder, dem Sammeln der schönsten Steine und Muscheln widmen. Am Rückweg findet Kräuterexpertin Ines jede Menge Thymian, der sofort in den abendlichen Tee kommt. Der Winter in Griechenland gefällt uns immer besser! In keinem anderen Land konnten wir bisher so oft direkt an den Strand fahren und dabei stunden- oder tagelang "unentdeckt" bleiben. Gleichzeitig haben wir das Gefühl, keine Einheimischen zu stören. Viele Orte haben zudem eine öffentliche Trinkwasserquelle, wo wir uns ebenso bedienen dürfen. Viel Obst und Gemüse ist jetzt im Dezember erntefrisch und die Auswahl vielfältig.

In Monemvasia verabreden wir uns am kommenden Tag mit Maria und Peter, die von Leonidio aus zu uns stoßen. Während ihre Tochter Larissa mit Simon weiter oben am Peloponnes Weihnachten verbringen wird und ihnen erst zwei Tage später folgt, lasten Marias Hoffnungen nun auf uns. Das Los des Überbringers der Botschaft, dass wir bereits vor Weihnachten verschiffen und ihnen somit ebenso keine Gesellschaft leisten können, fällt auf mich. "Ich bin jetzt schon ein wenig enttäuscht, muss ich sagen" lautet ihre Antwort, die von einer heftigen Sturmböe unterstrichen wird. Die malerische Kulisse tröstet sie hoffentlich ein wenig hinweg. Der gigantische Felsen, auf dem Festungsmauern das mittelalterliche Monemvasia umgeben, ragt imposant neben uns empor. Hinter dem Stadttor führen Pflastersteine durch hübsche schmale Gassen, die vom Wind meist verschont bleiben. Wir haben den Ort und ein kleines Geschäft in besonderes guter Erinnerung. Nicht nur wegen der damals großzügigen Verkostung von Hochprozentigem, sondern wegen der quirligen Besitzerin Fotini und der kleinen Olivenöl-Amphore, die seitdem in unserer Küche wohnt. Der Laden gehört zu den wenigen, die geöffnet sind und als ich eintrete höre ich Ines und Fotini bereits plaudern und lachen. Natürlich nehmen wir auch diesmal etwas von den lokalen Produkten mit und freuen uns über das heitere Wiedersehen mit der Besitzerin. Gerührt und ein wenig verlegen, dass Maria darauf bestanden hat, uns noch eine Kleinigkeit "für Weihnachten" zu schenken, kehren wir später am Hafen gemeinsam in eine Taverne ein. Mit unserer Dolmetscherin an der Seite, probieren wir ein paar unbekannte Speisen aus und können dabei sicher sein, nichts tierisches auf die Teller zu bekommen. Diesmal ist Peter an der Reihe, der uns humorvoll und pointiert ein paar Episoden seiner Geschichte erzählt. Die beiden werden im Februar ebenso nach Kreta kommen. Wir freuen uns schon darauf, das heitere und herzliche Paar wiederzusehen.

Am Abend kehren wir auf den einsamen Strand zurück, stocken am nächsten Vormittag unsere Lebensmittelvorräte auf und verbringen einen letzten Abend auf dem Campingplatz bei Mavrovouni. In einem Dorf am Weg, konnte ich noch ein passendes Weihnachtsgeschenk für Ines ergattern. Leider nicht ganz unbemerkt. "Aber ich hab ja gar nichts für dich!" meint meine Liebste mit schmollendem Mund.

Es ist halt unmöglich, etwas vor dem Anderen zu geheim zu halten, wenn man so viel Zeit miteinander verbringt. Und irgendwie ist das auch gut so.

Wir füllen die Trinkwasservorräte auf, laden sämtliche Geräte und verlassen Mittags bestens vorbereitet den Campingplatz, um uns auf den kurzen Weg zum Hafen zu machen. Die verbleibenden Stunden füllen wir mit einem ausgiebigen Spaziergang durch Gythio, wo auch Ines fündig wird. "Ha, ich hab was für dich gefunden" lächelt sie zufrieden, nachdem sie in einen Laden verschwunden ist und mich danach wieder einholt. Eine Gegenseitige Bescherung ist also gesichert. Zurück am Hafen geht es beim Verladen ein wenig chaotisch zu. So wird Ines noch in letzter Sekunde von einem aufgeregten Ordner aus dem Fahrzeug verwiesen, da nur der Fahrer bzw. eine Person sich aus dem engen Fahrzeugtumult im Schiffsbauch zwängen soll. So nimmt sie mit ihren zarten Abmessungen die größte Sitzbank des Schiffes in Beschlag und erwartet mich wenig später lächelnd an Bord. Kurz vor Sonnenuntergang verlassen wir das Festland und nehmen Kurs auf Kreta. Ein weiterer Meilenstein ist geschafft.

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Kommentare: 3
  • #1

    Xandi (Dienstag, 20 Januar 2026 20:16)

    Gut das ihr nach diesem unangenehmen start dann doch diesen meilenstart gut geschafft habt und wieder nette Leute kennengelernt habt �

  • #2

    Ula (Mittwoch, 21 Januar 2026 15:19)

    Lang, lang ists her, als ich mit Ralph eine 4wöchige Reise nach und durch Griechenland inklusive Pelopones mit Auto und Zelt unternommen hatte. Auch wir hatten einige Abendteuer gehabt. Diese Erinnerungen bleiben, auch wenn ich heute nicht mehr genau sagen kann, wo wir exakt waren. Genießt eure Reisen! Wir wünschen euch weiterhin schöne Zeit! Alles Liebe Ula und Josef

  • #3

    Joxe (Sonntag, 25 Januar 2026 00:43)

    Schön das ihr uns wieder ein Stück auf eurer spannenden und wie immer abenteuerlichen Reise mitnehmt. Eure Erlebnisse und euer Glück immer wieder freundliche Bekanntschaften zu machen ist ein Ergiebiges eurer offenen und herzlichen Art wie ihr auf Menschen zugehen. Super schön!!!
    Wir freuen uns schon auf viele weitere Erzählungen und wünschen euch keine weiteren unliebsamen Überraschungen. Seid herzlichst umarmt � und gedrückt�

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