Raki, Gözleme und duftende Orangenblüte
"Während man den Fluss überquert, wechselt man nicht das Pferd" lautet ein türkisches Sprichwort. Unser "Pferd" ist die "Kaptan Asim", wie der kleine rostige Kutter heißt, der uns nach Bodrum bringen soll. Knapp 30 Passagiere, ein Kleinwagen, ein Moped und unser Bus vervollständigen die Fracht, die in weniger als einer Stunde in der Türkei anlegen soll. Einen Schiffsbauch gibt es nicht und die Verladerampe schwebt (völlig vertrauenswürdig) leicht angehoben über den Wellen. So können wir eine dreiviertel Stunde lang beobachten, wie der leichte Seegang unseren Bus ordentlich ins Wanken bringt.
Ihre Aufgabe verrichtet die "Kaptan Asim" schlussendlich zuverlässig und wir erreichen bei strahlenden Sonnenschein den Hafen von Bodrum. Anders als am Morgen, wo die Ausreise aus Griechenland und der EU etwas Zeit in Anspruch genommen hat, sind die türkischen Grenzbeamten auf Zack und entlassen uns nach einer kurzen Fahrzeuginspektion aus dem Hafen. Unsere ersten Ziele in Bodrum sind es, etwas Geld zu wechseln und eine türkische Sim-Karte zu erstehen. "Nein, er zeigt's mir aber so an!" bestärkt Ines genervt die offensichtlich falsche Route, die uns zweimal hintereinander gegen eine Einbahn führt. Es ist ein guter Tag, an dem unser Abenteuer ein neues Kapitel aufschlägt und es mir leicht fällt, die Navigationskapriolen meiner Liebsten wegzustecken. Zwei Stunden später haben wir erstmals Pide gegessen, eine sündhaft teure SIM-Karte für Touristen erstanden und vorerst kein Geld gewechselt. Die vielen Geldautomaten der unterschiedlichen Banken verrechnen zudem zwischen 8-14 % Kommission (!) auf den behobenen Betrag, was uns ebenso wenig weitergeholfen hat. Etwas außerhalb der Altstadt finden wir einen Platz, wo wir den Bus stehen lassen können und uns zu Fuß auf eine erste Erkundung begeben.
Obwohl Kos noch in Sichtweite liegt, scheint es, als wären wir in einer anderen Klimazone angekommen. Keine Spur vom nervigen Wind und ohne Wolke am Himmel wird der Spaziergang durch Bodrum ein Vergnügen. "Na, des haums gscheit aussiputzt!" bin ich am Staunen. Eine moderne Marina, schicke Lokale und saubere Gehwege die von Palmen und Oleander eingefasst werden, sorgen für einen hübschen ersten Eindruck. Die Kleidungssitten sind offensichtlich noch lockerer als erwartet. Junge Damen, die nur im Bikinioberteil flanieren und sehr knapp bekleidet sind, laufen uns über den Weg. An vielen Fassaden hängen türkische Flaggen in allen Größen und dazwischen Bilder und Plakate vom weithin verehrten Staatsgründer Atatürk. Die Altstadt ist nicht sonderlich groß, dafür sehr übersichtlich und voller kleiner Läden und Lokale. Hinter den Theken lächeln Verkäufer wie Köche und werben gar nicht oder sehr zurückhaltend um Kundschaft. Vor allem die angepriesenen Backwaren, in allen Variationen brauchen sich vor keiner internationalen Konkurrenz verstecken. Bei den Preisen herrscht zu unserer Überraschung auch jede Menge Transparenz. Wir kehren auf das türkische Nationalgetränk, einen Çai, ein und lassen dabei ein wenig die Zeit verstreichen. Die freundliche Apothekerin, die mir vor einer Stunde Lutschtabletten verkauft hat, sitzt zufälligerweise in moderner Freizeitkleidung am Tisch neben uns, schlürf Cola, knabbert an Pommes und raucht dazwischen eine Zigarette nach der anderen. Als sie uns wiedererkennt grüßt sie uns mit einem breiten Lächeln und einer höflichen Geste. Auch wenn Bodrum womöglich nicht stellvertretend für die restliche Türkei sein wird, freuen wir uns über den modernen, aufgeräumten und freundlichen ersten Eindruck den uns Kleinasien hier vermittelt.
Noch besser wird es, als wir zu unserem Bus zurückkehren und uns über einen möglichen Stellplatz für die Nacht Gedanken machen müssen. Unser Parkplatz auf einem Hügel bietet zwar einen schönen Rundumblick, ist mittlerweile aber bestens besucht und wohl nicht optimal geeignet, um eine ruhige Nacht dort zu verbringen. Mehrere Fahrzeuge haben sich bereits so positioniert, dass sie den Sonnenuntergang beobachten können, wobei sich viele Leute auf mitgebrachten Klappstühlen ausbreiten und ein kleines Picknick veranstalten. So viel Freiheit war noch undenkbar in Griechenland, wo jede Form von "Wildcamping" grundsätzlich strafbar ist. Nur wenige Meter neben uns haben sich drei Senioren samt Tisch und Stühlen ausgebreitet, essen gemeinsam zu Abend und erwidern meinen Gruß mit einer Einladung. Ibrahim, der älteste der drei, spricht ein paar Brocken Englisch. Mit Adnan und Turan müssen wir uns mit Händen und Füßen verständigen, was besonders heiter und mitunter auch erfolgreich ist. Auf ihrem reichlich gedeckten Tisch befindet sich frischer Fisch, etliches frisches wie fermentiertes Gemüse, ein wenig Brot und ein Sack voller Walnüsse. Wir werden höflichst ersucht, doch überall zu kosten, was wir zur Freude der drei Freunde auch im Rahmen unserer Vorlieben tun. Aus einer zusammengeflickten Kühlbox fischt Ibrahim eine riesige Flasche Raki heraus, den wir natürlich ebenso kosten müssen. "Me, i catch fish, eat my fruits and drink my own Raki – all natural!" grinst Ibrahim, der hinzufügt: "No doctor, never, 70 years, never!". Bis auf ein paar Zähne fehlt dem sympathischen Pensionisten anscheinend tatsächlich nichts. So jemanden muss man mögen. Meinen Einwand, noch den Bus lenken zu müssen, akzeptieren unsere Gastgeber und schenken Ines deshalb etwas mehr ein, als mir. Wir lernen unsere ersten Wörter Türkisch von Ibrahim und Adnan, die uns außerdem einen Tipp geben, wo wir in unmittelbarer Nähe eine ruhige Nacht verbringen können. Außerdem geben sie uns lachend den Hinweis, dass die Türkei sehr sicher sei weil in den letzten Jahren selbst an jedem Kuhstall eine Überwachungskamera angebracht wurde. In der empfohlenen Sackgasse am Strand finden wir tatsächlich ein nettes Fleckchen und vertreten uns beim letzten Tageslicht noch kurz die Füße. Am nahen Taxistand erkundigen wir uns, ob wir tatsächlich in der Gegend über Nacht bleiben können und werden von einer Dame mittleren Alters in gutem Deutsch herzlich willkommen geheißen. "Kein Problem, dort am großen Parkplatz ist es sogar noch ruhiger" meint sie und wünscht uns mit einem Lächeln auf den Lippen einen schönen Abend. Ines erkundigt sich bei ihr noch nach den Gepflogenheiten, was Bekleidung angeht und erfährt, dass es auch im ländlichen Osten der Türkei genug Damen gibt, die weder Knie noch Schultern bedecken und dabei kaum noch Aufmerksamkeit erregen. Eine Antwort, die sich Ines durchaus erhofft hat. Es sind sehr sympathische erste Eindrücke, die wir am Abend zum Einschlafen mit in unsere Träume nehmen.
Kurz bevor wir am Morgen aufbrechen wollen, schleift sich Ibrahim mit seinem klapprigen weinroten Kombi neben uns ein. Ich werde umarmt, geküsst und ehe wir uns versehen können, baut Ibrahim sein Jausentischchen samt Hocker neben uns auf. An einen raschen Aufbruch ist nicht mehr zu denken. Heiter und ausgelassen, als würden wir uns bereits seit Ewigkeiten kennen, trotzen wir der Sprachbarriere und werden zum Abschied sogar mit einer Flasche selbstgemachten Raki beschenkt. Ines ist ebenso wie ich gerührt und bedankt sie prompt mit der letzten fertigen Kette aus ihrem Repertoire. Es ist ein schöner Bergkristall, den sie gemeinsam mit Bobby vor Wochen eingefasst hat. Der Gedanke, dass nun Ibrahim dein hübschen Talisman bei sich trägt, gefällt uns beiden. Danach tauschen wir Nummern aus, halten noch in einem Supermarkt und nehmen zufrieden Fahrt auf in Richtung Osten.
Bodrum liegt am westlichen Ende einer schmalen Halbinsel, auf deren anderen Ende wir ein schönes Nachtlager auf der Camping-App entdeckt haben. Die erste Stunde der Etappe verläuft über eine frisch asphaltierte Bundesstraße, bevor wir weg von der Küste ins bergige Landesinnere abzweigen. Eines der unzähligen garstigen Schlaglöcher, die uns dort auflauern, versetzt mir einen Schreck. Ein heftiges Schlagen auf der Vorderachse meldet sich später in einer Kurve und danach scheppert es einmal kurz aber laut. Ich ahne nichts Gutes, aber auch nichts allzu Schlimmes, da sich der Bus uneingeschränkt geschmeidig fortbewegt. Am späten Nachmittag finden wir in einem kleinen Nadelwald direkt am Meer unser gewünschtes Plätzchen, wo ich mich auf die Suche nach dem Wehwehchen mache. Nachdem wir in England selbiges Schlagen etliche hundert Kilometer ertragen mussten, bis uns der freundliche Mechaniker Craig aus der Patsche geholfen hat, glaube ich zu wissen, wo ich nachsehen muss. Tatsächlich ist nun die andere der beiden Halterungen vom Stabilisator gebrochen und hat sich mit einem kräftigen Knall im Radkasten von uns verabschiedet. Es ist ein Trost, zu wissen, was dem Bus fehlt und dass es sich um nichts allzu Gravierendes handelt.
Der Weiterreise am nächsten Tag, die uns wieder weg vom Meer führt, steht also nichts im Weg. Wir finden dabei ein richtig hübsches Plätzchen an einem Flussufer, wo es so gut riecht, wie schon lange nicht mehr. "Mmmmh, ich glaube das ist die Orangenblüte" weiß Ines vor mir Bescheid und deutet auf die Baumreihen zu unserer Rechten. Trotz des trüben Wetters erhellt der frische Duft den restlichen Tag, wo wir uns sortieren und später die Beine vertreten. Eine Internetverbindung ist ebenso gegeben, die mir ermöglicht einige Mails zu schicken und Telefonate zu führen, die mit meinen Erbschaftsangelegenheiten zu tun haben. Ich befürchte dass es nicht die letzten "Verpflichtungen" sind, die mich in den nächsten Wochen begleiten werden. Nach einem kurzen "Dippen" im kalten Fluss, beschließen wir am nächsten Morgen noch einen weiteren Tag am wohlriechendsten Ort der Türkei zu verbringen. Gerade als wir unsere Sesseln wieder neben dem Bus aufbauen, holpert ein weißes Moped zielstrebig auf uns zu. Verhalten wir uns doch ein wenig zu sorglos? Der grauhaarige Mopedlenker trägt eine gleichfarbige marode Kappe und hält kurz vor meinen Füßen an. Mit einem breiten Grinsen streckt er mir ein weißes Plastiksackerl entgegen und beginnt munter auf türkisch mit mir zu plaudern. Ines ist geistesgegenwärtig und reicht mir das Handy samt Übersetzungs-App, die die Kommunikation mit Händen und Füßen ein wenig aufwertet. Dass wir aus Österreich sind, nimmt er wohlwollend zur Kenntnis, weil unsere Vorfahren seine Vorfahren anscheinend in einem kriegerischen Konflikt, der mindestens 4 Generationen zurückliegt, unterstützt haben. Eine offensichtliche Geschichtslücke, die mir in diesem Moment fast ein wenig peinlich ist. Soweit ich ihn verstehe, stammen seine Vorfahren aus einer Region am Schwarzen Meer die im heutigen Russland liegt, was seine untypischen blauen Augen und mitteleuropäischen Gesichtszüge erklären könnten. Er deutet auch Ines einen Blick ins Sackerl zu werfen, dass voller Orangen, Zitronen und Grapefruits ist. Falls das nicht ausreicht, dürfen wir uns jederzeit gerne in seinem Garten nebenan bedienen. Er ist auch derjenige, dem die duftenden Orangenbäume gehören. Wunderbar wie Ines ist, denkt sie an die gehäkelten Schlüsselanhänger, die uns Margit zur Weitergabe geschenkt hat. Da keine fertige Kette bereit liegt, wird unser Besucher nun mit einem solchen Anhänger beschenkt, den er dankend annimmt. Abermals baff und mit einem breiten Lächeln im Gesicht winken wir dem Fremden noch ein Stück weit nach und sind von dem Akt der Gastfreundschaft wiederum tief beeindruckt.
Weiteres Obst holen wir uns bei dem vollen Sackerl zwar nicht, aber Ines freut sich darüber, dass wir uns einige der frischen Orangenblüten pflücken dürfen, die künftig in unseren Tee landen werden.
Bei nach wie vor trüben Wetter erreichen wir am nächsten Vormittag die Stadt Dalyan, wo Ines herausgefunden hat, dass ein Wochenmarkt stattfindet. Es ist unser erster Besuch eines türkischen Marktes und wir sind rasch begeistert, von der bunten Vielfalt an frischen Lebensmitteln und freundlichen Gesichtern. Das ganze spielt sich zwar im freien, jedoch auf einer überdachten Fläche ab, die etwas mehr als einem halben Fußballfeld entspricht. Unser Plan, zuerst eine große Runde zu drehen, um danach bei den sympathischsten Händlerinnen und Händlern einzukaufen, gelingt uns fast. Wie werden so oft höflich angesprochen und sogar eingeladen Fotos zu knipsen, dass uns die Auswahl durchaus schwer fällt. Wer meine wundervolle Frau kennt, kann sich vorstellen, wie voll wir unsere Taschen füllen. Außerdem essen wir direkt am Markt unsere ersten Gözleme und dürfen der Köchin beim Zubereiten über die Schulter sehen. Die großen Teigfladen werden hauchdünn gerollt, dann unterschiedlich gefüllt, zusammengefaltet und auf einer großen Platte gebacken. Mittags sehen wir uns die touristische Attraktion des Ortes an. Die Felsengräber, die ähnlich wie in Petra, aus dem Stein geschlagen wurden, stammen von der antiken Kultur der Lykier, die bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. die Region im Südwesten der Türkei weitläufig bevölkert und geprägt haben, bevor sie zunehmend dem griechischen Einflüssen unterlegen sind. Die Lykier waren es auch, die vor fast 3000 Jahren begonnen haben, die ersten Münzen zu prägen und in Homers Ilias als Verbündete Trojas mehrfach erwähnt werden.
Zugänglich sind ihre Monumente in Dalyan nicht, weshalb wir uns damit begnügen, den Anblick aus der Entfernung bei einer Tasse Çai wirken zu lassen. In dem hübschen Ort finde ich außerdem den ersten Basketballplatz auf türkischem Boden, den ich natürlich teste während sich Ines mit Freude daran macht, unsere neuen Lebensmittel einzusortieren.
Den Abend verbringen wir am halben Weg in Richtung Fethiye am Rande eines Waldes. Die Zufahrt versperrt uns anfangs eine Schildkröte, die etwas persönlichen Zuspruch benötigt bevor sie ihren Weg fortsetzt. Als wir einem morgendlichen Rascheln folgen, entdecken wir im dichten Gras unseren gepanzerten Freund (oder gar seine Freundin?) wieder. Die knapp 20 Zentimeter große Schildkröte hält abermals abrupt und übt sich neuerlich als Fotomodell bevor sie weiterzieht.
Unser Stadtbesuch in Fethiye fällt am Nachmittag ins Wasser. Nachdem wir uns ordentlich durch den Verkehr der großen Stadt gekämpft haben, zieht der Himmel zu und es beginnt zu regnen. Von den lykische Felsengräber oben am südöstlichen Ortsrand aus, erkennen wir in der Ferne verschneite Berggipfel, die im richtigen Licht bestimmt für eine malerische Kulisse sorgen. Uns zieht es zur Saklikent Schlucht, wo wir ein ruhiges Nachtlager am Ufer des Kara Cai beziehen. Der hellblaue Fluss, dessen Name übersetzt "Schwarzer Tee" bedeutet, entspringt in knapp 2000m Höhe und hat sich bereits seinen Weg durch die Schlucht und mehrere Wasserfälle gebannt, bevor er eilig an uns vorbeizieht. Er bzw. seine Wassermassen sind jedenfalls der Grund, warum die Schlucht derzeit nur für wenige hundert Meter zugänglich ist.
Wir verzichten somit auf den Besuch und fahren hinunter an die Küste nach Patara, wo eine der bedeutendsten lykischen Ausgrabungsstätten sowie ein 18 (!) Kilometer langer Sandstrand auf uns warten. Passend zu unseren Plänen, kehrt die Sonne zurück und begleitet uns während unseres Rundgangs durch das riesige Gelände.
Patara war eine der Hauptstädte der Lykier. Kleinfunde belegen in dem Gebiet bereits eine Besiedlung in der frühen Bronzezeit. Als wichtigste Hafenstadt der Lykier galt die Stadt als deren Handelszentrum. Der Apostel Paulus verweilte mehrere Jahre hier und der heilige Nikolaus wurde hier sogar geboren. In der Zeit von Alexander dem Großen, wurde die Stadt nicht nur hellenistisch geprägt, sondern erhielt auch ein bedeutendes Apollon Orakel, dass in seiner Bedeutsamkeit dem vom Delphi gleichgestellt wurde.
Es sind spannende Stunden, die wir fast ganz alleine mit den alten Säulen und Monumenten verbringen. Besonders sehenswert ist neben dem Amphitheater und dem Buleuterion (eine antike Versammlungshalle) auch die Rekonstruktion eines antiken Bootes aus Schilf, das eine frappierende Ähnlichkeit mit den Booten der alten Ägypter aufweist. Unsere selige Laune und eventuell auch das Ausführen ihres neuen Kleides aus Rhodos beflügeln Ines, meiner Aufforderung zu folgen und spontan auf einen antiken Sockel zu hüpfen um ein wenig zu posieren.
Wie so oft regen die prächtige Spuren vergangener Kulturen unsere Fantasie an, die uns mit auf eine Zeitreise nimmt. Der Weg hinunter zum ehemaligen Hafen ist teils versumpft und bietet heute etlichen großen Vögeln, die wir unabsichtlich aufscheuchen, Unterschlupf. Danach folgt ein weiteres Highlight: Der knapp 30 Meter hohe antike Leuchtturm, der erst im Vorjahr wieder vollständig aufgebaut wurde. Er wurde ursprünglich unter der Regentschaft von Kaiser Nero errichtet und lag vor 20 Jahren noch komplett in Schutt und Asche.
Etwas mehr als 500 Meter dahinter beginnt der weite Sandstrand, an dem wir den Nachmittag verbringen wollen. Tatsächlich verirren sich an diesen letzten Tagen im April noch einige weitere Badegäste an den malerischen Strand. Eine bodenlose Frechheit also. "He, des is jo gaunz aungenehm!" lautet mein Urteil zur Wassertemperatur. Ines traut mir verständlicherweise nicht auf Anhieb und hat danach aber genauso ihre Freude im neuerdings spürbar wärmeren Meer.
Bunte Steine und der brennende Berg
Am nächsten Morgen führt uns unser erster Weg in eine Werkstatt. Laut Suchmaschine die beste der Stadt. An diesem Tag, anscheinend ein wenig vom Glück verlassen, ist nur ein junger Mann vor Ort, der außer "Problem" keine Wort Englisch oder Deutsch spricht. Flankiert wird er von einem noch jüngeren Lehrling und zwei Knirpsen, die ihn ständig sekkieren. Die Tragweite seiner Inkompetenz wird mir gerade noch rechtzeitig bewusst, so dass ich ihn auf die Gummispangen hinweisen kann, die er beim Einbau seines Behelfsersatzteils vergessen hätte. Behilflich ist ein deutschsprachiger Pensionist aus der Türkei, der meine Frage, warum bei der Probefahrt nun plötzlich quietschende Geräusche zu vernehmen sind, übersetzt. "Er meint, das liegt am falschen Ersatzteil, er konnte das passende nicht finden, aber das hier hält auch – keine Sorge". Yavuz, wie der ältere Mann heißt, bezahlt nicht nur Ines und meinen Tee, sondern handelt den Preis der mangelhaften Reparatur noch runter. Ganz umsonst waren die letzten drei Stunden nicht. Der Stabilisator schlägt nirgends mehr an und an das Quietschen bei langsamer Geschwindigkeit können wir uns vorerst gewöhnen.
"Komm lass uns da stehenbleiben" gibt mir Ines einen Wink, als wir am Weg nach Kaş am Kaputaş Beach vorbeifahren. Bis auf einige Trittbalken der vielen Stufen die hinunterführen, ist an diesem Strand nichts kaputt, sondern ausschließlich "çok güsel" (sehr schön), wie man in der Türkei sagt. Das türkische Meer und der feine Sand beruhigen die strapazierten Nerven, wie es sonst nur ein Lieblingslied oder das kräftige Schnurren einer Katze vermag. Die Zeit bleibt stehen während ich mehrmals schwimmen gehe und Ines sich nebenbei über die jungen Menschen und ihre Selfie-Posen amüsiert. Auch ich knipse ein Foto von unseren Beinen, die wir dem herrlich sanften Meer entgegenstrecken.
Dank neuer Einbahnen, die unser Navigationssystem nicht kennt, drehen wir zwei ausgiebige Runden durch Kaş, bevor wir am Ortsrand an einer vermeintlichen ruhigen Ecke parken. Der Ort gefällt uns ausgesprochen gut, bietet einen alten Stadtkern, der nicht allzu touristisch anmutet und wartet an vielen Ecken mit einladenden Lokalen auf. Die Touristen, die sich Ende April hier her verirren sprechen großteils Russisch und sind vielleicht auch ein Mitgrund, warum das Preisniveau in dem Ort deutlich höher ist, als zuvor in Bodrum oder Fethiye. Am Rückweg vom ausgezeichneten Abendessen hören wir aus dem zugänglichen Amphitheater noch Klänge und biegen ab. Ein junger Mann samt Hut und Gitarre hat die Bühne in Beschlag genommen und gibt einige türkische Balladen zum Besten. Die wenigen Besucher des Theaters klatschen eifrig Beifall und auch Ines wirft beim Abschied noch ein paar Münzen in den offenen Gitarrenkoffer. Nach einer unruhigeren Nacht, spazieren wir am Morgen zum Postamt von Kaş, wo eine Mammutaufgabe auf uns wartet. Die Übersetzungs-App und ein hilfsbereiter Wachmann helfen uns jedenfalls dabei, einen Autobahnsticker, ähnlich unserer Vignette, zu erstehen und uns samt Vehikel einwandfrei zu registrieren. Die Post ist der einzige Ort, wo man den Sticker erhält und auch sein Guthaben für die Fahrten auf der Autobahn aufladen kann. Nach der mehr als einstündigen Prozedur bedanken wir uns beim Wachmann, kaufen noch ein paar Vorräte, kehren auf ein Getränk ein und verlassen den Ort. Hätten wir in Kaş einen besseren Stellplatz gefunden, der Nachts ein wenig ruhiger gewesen wäre, wären wir wohl noch einen weiteren Abend geblieben.
In Kekova, eine Stunde weiter östlich, besuchen wir zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder einen Campingplatz. Der tiefenentspannte Betreiber Ahmet führt mich prompt durch seinen Garten, schenkt mir Obst und zeigt mir ein paar seiner liebsten Bäume. Wir sind das einzige Fahrzeug auf dem weitläufigen Platz, der eigentlich nur für Zelte ausgelegt ist. Für Wohnmobile oder Busse steht nur eine ganz kleine Fläche zur Verfügung. Während unsere frisch gewaschene Wäsche im warmen Wind baumelt, erkunden wir vom Campingplatz aus den kleinen Ort, der für seine antike versunkene Stadt bekannt ist. So wandern wir ein Stück hinunter am "Lykischen Wanderweg", begegnen einigen Wanderern und sind bei den felsigen Pfaden froh über unsere Schuhwahl. Außerdem entdecken wir im verschlafenen Hafen etwas Seltenes. Aus dem Seitenfenster eines Mercedes Sprinter kann man Geld beheben - ein mobiler Bankomat also! Zurück im Camp wirkt es zum Sonnenuntergang weit weniger idyllisch als vorher. Außer uns sind mittlerweile 20 weitere Gäste eingetroffen, die ihre Zelte ringsum platziert haben und vor dem eindeutig zu klein bemessenen Waschhäuschen Schlange stehen. Von einem netten Mann aus Deutschland erfahren wir, dass die Tour zur versunkenen Stadt ein Flop ist, den man nicht unbedingt erleben muss. Wir sind dankbar für den Erfahrungsbericht, der sich mit den durchwachsenen Bewertungen im Internet deckt. Nachdem die Nacht, abgesehen von ein paar trinkfreudigen Russen an der Bar, ruhig verläuft, beschließen wir am nächsten Tag noch einen Waschgang nachzulegen und eine weitere Nacht zu verlängern. Eine Entscheidung, die wir am Abend wiederum bereuen. Zu den überwiegend angenehm ruhigen Wanderern, kommen mehrere einheimische Reisegruppen und Familien dazu, die sich rücksichtlos ausbreiten und bis spät in die Nacht grillen und feiern. Der Campingplatz platzt derweilen aus allen Nähten. Anders, als die Einheimischen denen wir bisher begegnet sind, bleiben diese Türken lieber unter sich. Als am nächsten Morgen noch mehr einheimische Urlauber folgen und ihr Zelt direkt (!) an unserer Stoßstange aufbauen, ergreifen wir die Flucht. Die Lektionen mit denen wir den Platz verlassen, sind dennoch hilfreich: 1. Türkische Campingplätze sind womöglich nicht oder kaum für Fahrzeuge ausgelegt. 2. An Wochenenden oder Feiertagen campen die Türken selber gerne im riesigen Familien- oder Freundesverbund. 3. Diese Einheimischen wollen dann selber "konsumieren" und hängen ihre Gastfreundschaft zeitweise an den Nagel.
In Demre, dem antiken Myra, soll der heilige Nikolaus gelebt und gewirkt haben. Die antike Stätte dort kennt Ines bereits aus einem Urlaub in ihrer Kindheit. Nachdem die einst zugänglichen Felsengräber, in denen Ines als Knirps noch herumlaufen konnte, mittlerweile für Touristen gesperrt sind und nur mehr das Amphitheater zugänglich ist, ersparen wir uns den üppigen Eintritt und drehen lieber im Stadtzentrum zu Fuß eine ausgiebige Runde. Dabei lernen wir etwas über türkischen Onyx und seine Wirkung, sowie die große Herausforderung, in der Türkei mal zwischendurch einen vegetarischen Snack zu finden. Die Nacht verbringen wir auf einen schönen Aussichtshügel über der Stadt Finike, der zum Verweilen einlädt. Die wenigen Einheimischen, die uns hier unterkommen, grüßen und neben einigen wilden Katzen schleicht auch eine kleine Schildkröte abends durch das Dickicht.
Ines, meine "Königin aller Wochenmärkte", spielt unser Timing wieder einmal in die Karten. "Schau mal, Morgen gibt's in Finike den Wochenmarkt. Wir brauchen ja eh Obst und Gemüse...". Dabei hege ich zunehmend den Verdacht, dass Ines insgeheim sämtliche Wochenmarkttermine im Südwesten der Türkei auswendig gelernt hat. Recht hat sie jedenfalls und mir macht so ein authentischer Bummel ja ebenso Freude. Mit unseren Regenjacken im Gepäck wandern wir am nächsten Morgen mehrere Kilometer hinunter in die Stadt, die wir am Rückweg mit vollen Taschen und bei möglichen Regen auch wieder hinaufwandern müssen. Die Erkenntnis trifft mich spät, aber immerhin. Der große Markt ist ein Volltreffer. Wir kosten und probieren uns durch Bekanntes und Unbekanntes, füllen unsere Rucksäcke und erleben einige nette Gespräche. Touristen sind die Händler nicht gewöhnt und zeigen demnach oft besonders höfliches, manchmal auch gespieltes Interesse an uns exotischen Kunden. Mein Favorit sind übrigens die faustgroßen Radieschen mit denen man getrost Jemanden erschlagen könnte. Mehr noch als in Dalyan füllen wir unsere Rucksäcke und Taschen. Nachdem die Regenwolken am Himmel vorerst dicht halten, verzichten wir auf die Dienste eines Taxis und werden am halben Weg dann doch von einem ordentlich Regenguss erwischt. Die Ziegenherde, die sich später um unseren Bus versammelt, nimmt das Wetter gelassen und dient uns als gutes Vorbild. Am nächsten Tag bleibt es trüb aber trocken, was uns ausreicht um der antiken Stadt Limyra einen Besuch abzustatten. Dem geringen Eintrittspreis ist es womöglich geschuldet, dass die bedeutende Stätte ziemlich vermüllt und ein wenig verwahrlost wirkt. Die Hinweisschilder dort stammen übrigens vom österreichischen archäologischen Institut, das hier im letzten Jahrhundert Pionierarbeit geleistet hat. Ines, die während einer Pipipause meine Kamera hütet, findet neue Freude am Knipsen. Unzählige Eidechsen huschen über die alten Steine und posieren ausdauernder als die Schildkröten vor der Linse. Das Highlight ist der teilweise erhaltene Kenotaph, ein Ersatzgrab für den hier verstorbenen Gaius Cäsar, dem Adoptivsohn von Kaiser Augustus, der Gleichzeit Erbe und Großneffe von Gaius Julius Cäsar war. Für diese Erkenntnis danke ich Wikipedia, das mich bezüglich der verwirrenden Namensgleichheit am Abend aufklärte und somit für einen etwaigen Einsatz bei der Millionenshow gewappnet hat.
Nach einer weiteren Nacht am ruhigen Hügel zieht es uns weiter zum brennenden Berg Chimaira. Die knapp zweistündige Fahrt führt uns lange an der Küste entlang, die sich hier steil aus dem türkisblauen Meer erhebt. Auch diesen Ort hat Ines bereits als junges Mädel besucht und kann sich daran erinnern, wie der Guide über den Flammen Tee zubereitet hat. Das Geheimnis des seltenen Naturphänomens ist das Methan, das an unzähligen Stellen aus dem Fels austritt und seit Ewigkeiten den Berg erleuchtet. Kurz vor dem Ort Çirali, wo das Bergmassiv sich erhebt, finden wir einen Stellplatz mitten im Grünen. Von dort soll man ein etwas mehr als einer Stunde das erste "Flammenfeld" per Wanderung erreichen können. Mit Taschenlampen und Wanderschuhen folgen wir einem Trampelpfad, der sich mehrmals zweigt und kaum Markierungen aufweist. Stacheliges Gestrüpp überwinden wir mit Teamwork und alle 10 Minuten frage ich bei Navigatorin Ines nach, ob wir denn auch wirklich am richtigen Weg sind. Die Richtung stimmt und als wir nach einer Stunde Stimmen aus der Weite hören, sind wir schon fast da. Unser Timing passt insofern, als dass noch wenige Besucher vor Ort sind. Ein wenig wie Außerirdische werden wir doch beäugt, nachdem wir mit Westen, Kopfbedeckungen und Wanderschuhen direkt aus dem dichten Wald kommen, anstatt bequem die Treppen unten vom Eingang und dem Besucherparkplatz zu nehmen. Ines treffen obendrein auch ein paar bemitleidende Blicke, der russischen Touristinnen. Die sitzen in knallbunten Leggins auf teils widerwärtig operierten Hinterteilen und führen sich mit endlos langen Fingernägeln Marshmallows an ihre aufgeblasenen Lippen. Die Frage, wer einem da wohl Leid tun kann, stellt sich hier wohl nicht. Das brennende Schauspiel habe ich mir ein wenig größer vorgestellt und erkenne, dass manchen Gasquellen schlicht ein Funken fehlt. Mit einem brennenden Stäbchen kann ich ein paar kleinere Flammen wieder entfachen und merke, wie mir der kleine pyromanische Spaß ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Als mehr Besucher kommen und die Flammen für Selfies in Beschlag nehmen, treten wir die Rückkehr an, die sich somit noch vor Einbruch der Dunkelheit ausgeht.
Im kleinen Dorf Çirali gefällt es uns ebenfalls so gut, dass wir gerne ein wenig bleiben möchten. Besonders reizvoll ist der lange Strand, der derzeit noch kaum besucht ist. Das teils trübe Wetter soll sich in den nächsten Tagen außerdem bessern, was wir gerne abwarten möchten. Den ersten Strandtag nutzen wir hauptsächlich zum Lesen und finden am Nachmittag einen ruhigen Fleck in der Natur keine 10 Minuten vom Strand entfernt. Von dort aus fahren wir die nächsten beiden Tage jeweils früh zum Strand, verbringen unsere Stunden hinter Büchern, mit ausgiebigen Schwimmen und mit dem Sammeln der schönsten "Strandsteine", die uns jemals untergekommen sind. Die Farbenpracht und besonders sanften Formen der Steine stechen tatsächlich ins Auge. "Schau moi, die do!" deute ich Ines, die gleichzeitig auch schon wieder eine Hand gefüllt hat. Ein wunderbarer Zeitvertreib, der nichts kostet und gemeinsam noch mehr Freude macht, als alleine. "Bist deppert, wie soi ma die olle schmuggln?" bin ich mit meiner Sorge jedoch alleine, als mir das Ausmaß unserer gesammelten Beute bewusst wird. Ines sieht da keine Probleme, willigt aber ein, noch mal gemeinsam auszusortieren. Ein Teil der hübschen Fundstücke soll ja außerdem zu Ketten verarbeitet werden, die meine großherzige Frau so gerne verschenkt.
Die Abendstunden verbringen wir am kleinen Lagerfeuer, vergleichen (welche mittlerweile) vertrauten Sternbilder noch zu sehen sind und lauschen den Rufen der Eulen.
Nach drei herrlichen Tagen in Çirali werden wir am vierten Morgen unsanft geweckt. Gegen 6:45 vernehme ich ein Sirenengeräusch, das ich aufgrund der moderaten Lautstärke nicht zuordnen kann. "Ist das bei uns?" murmelt Ines hinter der Decke hervor. Tatsächlich erkenne ich durch einen Spalt in unserer Verdunkelung, dass das rot-blaue Signallicht der einheimischen "Jandamerie" vor unserem Bus den Morgen zusätzlich erhellt. Ich hüpfe aus dem Bett, öffne die Schiebetüre in Unterwäsche und sehe direkt einem Ordnungshüter ins Gesicht. Seine Augen verdecken eine Sonnenbrille, die ich ebenso gebrauchen könnte. "Günaydin" wünsche ich ihm mit zusammengekniffenen Augen einen guten Morgen. "Passport" lautet seine kurze Antwort. "Avusturya" sage ich ihm das türkische Wort für Österreich und reiche ihm den Pass. Kurz darauf hält mir er sein Handy unter die Nase, wo die Übersetzungs-App die beiden französischen Begriffe "forêt" und "interdit" anzeigt. Diesen beiden Wörtern bin ich mächtig. Überraschenderweise verspüre ich keinen Drang in meiner Boxershorts mit dem Uniformierten weiter zu diskutieren und deute ihm, dass wir gleich zusammenpacken werden. Die Miene des Polizisten wird sanfter und er verabschiedet sich mit dem freundlichen Hinweis, später nochmal zur Kontrolle zurückzukommen.
Ob er jemals eine Kontrollrunde gedreht hat und wer ihm beigebracht hat, dass man in Österreich Französisch spricht, wird ein Rätsel bleiben. Wir verlassen den Ort flott aber mit einem guten Gefühl und sind glücklich, nach den unzähligen herzlichen Begegnungen die morgendliche mit einem Augenzwinkern wegstecken zu können.












































































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Ula (Mittwoch, 03 Juni 2026 10:30)
Ich bewundere euren Mut, durch fremde, ferne Länder zu Reisen, deren Sprache man nicht mächtig ist und viele der dort Einheimischen keine für uns gebräuchliche Fremdsprache verstehen oder sprechen. Tolle Erlebnisse! Danke für das miterleben! Wünsche euch weiterhin so schöne und gute Zeit!
Margit (Mittwoch, 03 Juni 2026 14:45)
Immer wieder interessant! Freu mich auf euch!�
Birgit (Freitag, 05 Juni 2026 02:28)
Euer toller erster Blog in der Türkei hat mich wieder gefesselt, als wäre ich mit dabei gewesen � wieder so nette Begegnungen, historische Orte, schöne Dörfer Strände, tolle Märkte - Ines i verstehe dich voll mit dem Checken der Märkte �
Leckere neue Sachen probieren und das Stöbern, schauen was es alles gibt und mit den Leuten reden ist so schön �
Tolle Fotos �
Euch eine wunderschöne Weiterreise, ich freue mich auf die Fortsetzung! Viel Spaß, gute Fahrt und glg aus Mexico ��
Birgit & Hari (Freitag, 05 Juni 2026 03:25)
Danke für diesen neuen Bericht.
Übrigens, wir zählen die Einbahnstraßen die wir falsch gefahren sind nicht mehr �.
Google schickt uns fast jeden Tag hier in Mexiko in eine falsche Richtung. Die Mexikaner sind da aber ganz cool. Bis bald....
Joxe (Montag, 08 Juni 2026 15:18)
Spannend und so viele Erlebnisse. Bei euch gibt es täglich Neues zu entdecken und Herausforderungen zu meistern. Genießt eure Jugend !!!! Big Hug
Danke für eure mitfühlend geschilderten Abenteuer.
Mariella (Donnerstag, 11 Juni 2026 08:09)
So schön Eure Abenteuer mit Hilfe Eures Blogs miterleben zu dürfen. Mit den Fotos hat man das Gefühl dabei zu sein. Ihr wirkt so glücklich. Freu mich für Euch und wünsche weitere tolle Erlebnisse. Drück euch! Bussi, Mariella